Santa Maria Maggiore

In Rom gibt es etwa 80 Marienkirchen, doch die Santa Maria Maggiore Basilika ist die grösste der über 40 Marienkirchen Roms. Sie ist ein exterritoriales Besitztum des Vatikans. Als eine der vier Patriarchalbasiliken und der sieben Pilgerkirchen ist sie bis ins kleinste Detail ein vollkommenes Kunstwerk. Seit dem fünften Jahrhundert findet hier täglich die Messe statt. Mit dieser Tradition wurde im Gegensatz zu anderen römischen Kirchen noch niemals gebrochen. Vielleicht ist sie deswegen ein so beliebtes Ausflugsziel für Touristen.
Santa Maria Maggiore
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Basilika Santa Maria Maggiore Innenansicht Santa Maria Maggiore Die Santa Maria Maggiore Basilika wurde in den Jahren 432 bis 440 erbaut und ist bis heute im grossen und ganzen so erhalten geblieben. Es handelt sich bei der Kirche um eine dreischiffige Säulenbasilika, welche mit zahlreichen Anbauten versehen wurde. Der erste Hallenraum der Santa Maria Maggiore stammt noch aus dem fünften Jahrhundert, wurde später allerdings mit einigen Erweiterungen für Touristen zugänglich gemacht. Aber nicht erst dann, wenn man die Santa Maria Maggiore betritt, wird einem das Ausmass kultureller Faszination bewusst. Auch der Platz vor der Kirche, auf dem eine 14.3 m hohe Mariensäule steht, ist alle Bewunderung wert.
Die Innenarchitektur der Santa Maria Maggiore ist besonders beeindruckend. Insgesamt markieren 36 Säulen, die aus Marmor hergestellt wurden, das Hauptschiff. Welche historische Bedeutung die Santa Maria Maggiore hat, wird einem sicherlich erst dann bewusst, wenn man eine Führung durch die Kirche mitgemacht hat. Nicht nur die Santa Maria Maggiore selbst ist eine Sehenswürdigkeit, sondern man findet in ihr auch viele Sehenswürdigkeiten.
Wer die Santa Maria Maggiore besucht, sollte unbedingt auf den aus dem 13. Jahrhundert stammenden Fussboden, die Mosaike an der Hochschiffwand im Triumphbogen der Apsis und die Kassettenholzdecke aus Gold achten. In der Santa Maria Maggiore kann man ausserdem zwei grosse Kapellen, Grabmäler verschiedener Päpste, darunter Nikolaus IV. und Clemens IX., und Reliquien bewundern.
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