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Von U wie Unterkünfte bis Z wie Zahlungsmittel

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Unterkünfte

Nur die wenigsten Camper verbringen sämtliche Nächte ihrer mehrtägigen Reisen ausschließlich in Zelten oder in den räumlich begrenzten Kojen ihrer Wohnmobile oder Wohnwagen. Der Hauptgrund dafür ist, dass das Wetter auch in der Zeit während der Sommerurlaube nicht immer mitspielt und man sich vielleicht einfach mal etwas mehr Komfort gönnen möchte. Und bei schlechter Witterung kann es auch mit der besten Ausrüstung leicht ein wenig klamm in Bodennähe werden.

Zu den beliebtesten Unterkünften vieler Camper zählen vor allem die Ferienwohnungen. Es gibt sie in allen möglichen Größen, Ausführungen und mit jeder nur erdenklichen Ausstattung. Das Angebot reicht von kleinen Ferienhütten für romantische Paare über mittelgroße Ferienhäuser für Familien mit Kindern bis hin zu luxuriösen Traum-Ferienwohnungen mit Pool, die auch gern von größeren Reisegruppen gebucht werden.

UNESCO-Welterbestätten

Im Gesamtraum Skandinaviens gibt es unzählige Kulturstätten, die von der UNESCO unter Schutz gestellt und dem Weltkulturerbe hinzugerechnet wurden. Jeder Camper sollte erwägen, die ein oder andere in seine Reiseroute zu integrieren. Daneben gibt es auch viele Naturerbestätten. Allein in Schweden gibt es Dutzende. Eine der bekanntesten ist zum Beispiel die sogenannte Region der Höga Kusten. Die schwedische Hochküste verläuft an der Seite der Ostsee zwischen Härnösand und Örnsköldsvik und ist unbeschreiblich schön. In Norwegen sind es einige der Fjorde im Westen des Landes wie beispielsweise der Nærøyfjord oder der Geirangerfjord. Auch hier liegen die Beschreibungsversuche irgendwo zwischen atemberaubend und malerisch. Natürlich wird die kleine Aufzählung der Gesamtheit keinesfalls gerecht und es gibt noch unzählige weitere sehenswerte Lokalitäten und auch Gebäude.

V

Vermietung von Wohnmobilen

Die Zukunft der Fahrzeugbranche besteht nicht mehr im Besitz und Verlauf von Fahrzeugen, die man nutz, sondern in der Bereitstellung der Mobilität. Denn für immer mehr Menschen rentiert sich der Besitz von Fahrzeugen nicht. Dies gilt umso mehr, wenn man diese eher selten nutzten möchte. Und genau das ist auch bei vielen Wohnmobilfahrern der Fall. Sich ein Wohnmobil für eine Reise zu mieten, bietet in vielerlei Hinsicht Vorteile. Ein Hauptargument ist das Extra an Sorgenfreiheit durch den umfassenden Service der Vermietungsfirmen. Im Fall einer Panne kann man diesen meist zu jeder Tageszeit anrufen und erhält kurzfristig die notwendige Hilfe. Gegebenenfalls wird einem ohne jegliche Zusatzkosten und unnötige Formalitäten ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung gestellt, sodass man seine Reise einfach wie geplant fortsetzen kann.

Visum

Deutsche Staatsbürger können sich zunächst ohne ein spezielles Visum in den Ländern Skandinaviens aufhalten. Einen gültigen Personalausweis sollte man hingegen unbedingt mit sich führen. Alternativ sind Reisepässe verwendbar. Im Falle der Absicht eines längeren Aufenthalts von mehr als 90 Tagen kann man bei den jeweiligen Behörden vor Ort ein Visum beantragen.

Verbote und Vorschriften

Während es in vielen skandinavischen Ländern einige Freiheiten gibt, die man in Deutschland nicht kennt, wie das Jedermannsrecht, so gibt es auf der anderen Seite auch viele Dinge, bei denen kein Auge zugedrückt wird. Speziell, was die Straßenverkehrsordnungen der einzelnen Länder betrifft, sollte man sich unbedingt im Vorfeld über die Bestimmungen informieren und sich auch entsprechend an die Regeln halten. Andernfalls drohen hohe Bußgelder. Ein weiterer Aspekt sind die genauen Vorschriften im Bezug auf die Einfuhr bestimmter Artikel. Sehr hilfreich hierbei sind die Angaben der Auswärtigen Ämter.

W

Wohnmobilstellplatz

Es gibt verschiedene Arten von Stellplätzen für Wohnmobile. Die bekanntesten sind die Wohnmobilstellplätze auf Campingplätzen. Dort gibt es in der Regel verschiedene Bereiche für Fahrzeuge, Wohnwagen und Zelte. Häufig sind darüber hinaus auf größeren Campinganlagen auch noch extra Areale mit Ferienwohnungen vorhanden. So kann man beispielsweise sein Wohnmobil auf den Stellplätzen parken, dieses warten und die Batterien aufladen, während man die ein oder andere Nacht in einem der komfortableren Ferienhäuser verbringt. Daneben gibt es noch die einfachen Reisemobil-Stellplätze, die man vielerorts auch abseits der Campingplätze finden kann. Oft werden diese an allgemein öffentlich zugänglichen Orten neben Pkw-Parkplätzen angelegt und unterscheiden sich technisch gegebenenfalls nur durch zusätzliche Möglichkeiten der Stromversorgungen und Abwasserentsorgung. Manchmal kann man sein Wohnmobil dort auch nur parken. Zudem gibt es auf einfachen Stellplätzen bestimmte Beschränkungen, was die Dauer des Aufenthalts und die Art der Nutzung betrifft. Die Hauptvorteile sind, dass es keine Rezeption zur An- oder Abmeldung gibt und dass viele entweder sehr wenig oder gar nichts kosten. Als Nachteil könnte man sehen, dass sie nur selten über sanitäre Anlagen verfügen.

Wildcampen

Grundsätzlich sind die Angaben des Jedermannsrechts so zu verstehen, dass sie jedem Besucher das Recht einräumen, nahezu überall wild campen und sein Zelt aufschlagen zu dürfen. Allerdings darf dieses nicht als uneingeschränkter Freibrief für wilde Partys verstanden werden. Denn diese Freiheit ist mit gewissen Pflichten verbunden. Man soll Rücksicht auf Anwohner und die Tiere der Umgebung nehmen. Seinen Müll liegen zu lassen ist absolut verboten und wird gegebenenfalls teuer bestraft. Ebenso ist es untersagt, der Natur Schaden zuzufügen. Somit darf man beispielsweise auch nicht einfach überall ein Lagerfeuer machen. Nur an ausgewiesenen Feuerstellen und auf Flächen, an denen keine Waldbrandgefahr besteht, werden diese geduldet. Selbstverständlich ist offenes Feuer in Naturschutzgebieten und Nationalparks verboten.

Z

Zahlungsmittel

Wer in Skandinavien unterwegs ist, kann vielerorts problemlos per VISA-Card oder MasterCard zahlen. In Schweden beispielsweise ist dies ohnehin die derzeit gängigste bargeldlose Form der Bezahlung. Wer mit Bargeld und in Euro zahlen möchte, kann dies lediglich in Finnland ohne Weiteres tun. Es empfiehlt sich, mehrere Kreditkarten im Gepäck zu haben, da vielerorts nur noch die kontaktlose Zahlungsmethode akzeptiert wird.